Kinderwunsch? Natürlich schwanger werden mit Fruchtbarkeitssteigerung

Wie Sie die  Fruchtbarkeit mit 8 einfachen Maßnahmen steigern können

1. Machen Sie eine Entgiftungskur!

  • Dazu gehört, die Unterstützung der Leber mit Leberwickeln, frischen grünen Kräutern, grünen Smoothies und entsprechenden homöopathischen und pflanzlichen Präparaten.
  • Die Unterstützung der Entgiftung über die Nieren über viel trinken, warmes Wasser ist gut geeignet, zusätzlich bieten sich entsprechende naturheilkundliche Präparate und Kräutertees an.
  • Die Unterstützung der Entgiftung über die Lymphe durch Bewegung, Schwimmen, Bürstenmassagen und Schwitzen.
  • Koriandertropfen um Toxine aus dem Körper zu lösen und Chlorella und Spirulina um sie zu binden und sie auszuscheiden
  • Für täglichen Stuhlgang sorgen über Ballaststoffe und viel trinken.
  • Ein bis zwei Entlastungswochen mit einer entsprechenden Diät.

Wichtig hierbei ist es möglichst pflanzliche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, am besten aus biologischen Anbau. Sie wollen ja nicht auf der einen Seite entgiften und auf der anderen Seite sich mit Pflanzendüngemittel und Pestiziden vergiften.

  1. Dazu eignet sich hervorragend die yogische grüne Diät. Es werden nur Lebensmittel mit grüner Farbe gegessen und getrunken. Zum Beispiel grüne Äpfel, Brokkoli, Gurken, Grünkohl, Rosenkohl, grüne Bohnen, Mungbohnen, grüner Tee etc. Gewürze und Kräuter.
  2. Grüne Gummibärchen zählen nicht und grüne Götterspeise mit Waldmeistergeschmack auch nicht.
  3. Eine basische Diät mit viel gekochtem Gemüse und Obst.

Eine mildere Variante ist eine Entgiftungsdiät aus dem Ayurveda bestehend aus Mungbohnen, Reis, Gewürzen, Karotten und roten Beeten und einer scharfen Soße.

Wichtig:

Keinen Alkohol, Zigaretten etc.! Keinen Zucker! Keine tierischen Produkte während dieser Zeit.

2. Alles weglassen was das hormonelle System stören könnte.

Das klingt banal, ist aber wichtig!

  • Entfernen Sie Ihre Amalganfüllungen bei einem dafür geschulten Zahnarzt und begleiten Sie das mit einer Entgiftungskur.
  • Vermeiden Sie künstliche Parfüme, Weichspüler für die Wäsche, aggressive Waschmittel und benutzen Sie konsequent Biokosmetik.
  • Vermeiden Sie Kunstfasern und Kleidung, die mit aggressiven Chemikalien behandelt wurde. Waschen Sie neue Kleidung nach dem Kauf sehr gründlich.

Das ist nicht nur gut um schwanger zu werden, sondern grundsätzlich für Ihre Gesundheit.

Viele Stoffe werden über die Haut aufgenommen, diese Tatsache wird oft übersehen und unterschätzt.

Die chemischen Substanzen in diesen Tuben und Tiegeln sind wahre Giftcocktails, einzeln sind Sie oft relativ harmlos, doch unser Körper wird mit Chemie regelrecht bombardiert.

Welche Auswirkungen diese Mischungen in der Summe auf unseren Körper haben kann nur vermutet werden. Sicher ist doch, dass viele Substanzen nicht nur krebserregende und allergieauslösende Wirkungen haben, sondern auch das Hormonsystem negativ beeinflussen.

Man kann nicht alles vermeiden, doch man sollte wenigstens versuchen, soviel wie möglich davon wegzulassen.

Sich ab und zu diesen Substanzen auszusetzen wird niemanden umbringen, doch wenn man den Körper ständig damit konfrontiert wird er reagieren.

Tipp:

Es gibt inzwischen Apps, mit denen man auf einfache Weise den Code von z.B. Kosmetikprodukten scannen kann um die Inhaltsstoffe zu überprüfen, z.B. Code Check oder Tox Fox.

Probieren Sie es aus!

Sie werden staunen, was Sie sich tagtäglich auf die Haut und in die Haare schmieren und was sie zu sich nehmen!

3. Basaltemperaturmessung

Machen Sie sich mit Ihrem Zyklus vertraut um die fruchtbaren Tage nicht zu verpassen und ihren Körper besser kennenzulernen.

  • Dazu eignet sich die Basaltemperaturmessung für 2-3 Monate und überprüfen Sie den Zervixschleim.

Basaltemperatur Formular

Der Zervixschleim verändert sich im Laufe des Zyklus. An den fruchtbaren Tagen wird er dünnflüssiger und spinnbarer.

4. Achten Sie auf das Progesteron!

Das Progesteron ist ein wichtiges Hormon beim schwanger werden. Es wird durch den Gelbkörper gebildet, welcher nach dem Eisprung zurückbleibt.

Das Progesteron hilft die Gebärmutterschleimhaut so umzuwandeln, dass sich eine befruchtete Eizelle gut einnisten kann, außerdem hilft es die Gebärmutterschleimhaut aufrecht zu erhalten, damit sie nicht frühzeitig abblutet.

Ist das Progesteron zu niedrig oder fällt es frühzeitig ab, dann kommt es zu verfrühten Blutungen und die befruchtete Eizelle kann sich nicht einnisten.

Wie können Sie Ihren Progesteronspiegel feststellen?

  • Sie können beim Arzt einen Bluttest in der zweiten Zyklushälfte, am besten ca. 1 Woche vor der erwarteten Periode (ca. 20ter Zyklustag) machen lassen um den Wert zu bestimmen.
  • Sie können bei entsprechende Labors, z.B Censa, einen Hormonspeicheltest
  • Beobachten Sie Ihren Zyklus mit der Basaltemperaturmethode. Nach dem Eisprung sollte die Temperatur mindestens 10-12 Tage konstant hoch bleiben. Fällt die Temperatur vorzeitig ab, steigt sie nach dem Eisprung zu langsam an, oder ist sie instabil, dann besteht die Vermutung, dass Sie eine Progesteronschwäche haben.

Brustspannungen und Stimmungsschwankungen sind ebenfalls Hinweise auf eine Progesteronschwäche.

Bei einem niedrigen Progesteronspiegel können Sie naturheilkundliche Mittel versuchen, die sich vom Heilpraktiker verschreiben lassen oder naturidentisches Progesteronsalben oder Tabletten vom Arzt.

Ist der Progesteronspiegel zu niedrig, weil der Eisprung immer wieder mal ausbleibt oder die Eizelle nicht gut genug reift, also die Qualität der Eizelle nicht gut ist, dann handelt es sich nicht um eine einfache Progesteronschwäche. In diesem Fall genügt es nicht einfach nur Progesteron zu substituieren, sondern, dann muss auch die erste Zyklushälfte und die Follikelreifung unterstützt werden.

Das ist allerdings etwas komplizierter, doch wir waren jetzt erstmal bei den einfachen Maßnahmen.

5. Sorgen Sie für ein gutes Scheidenmilieu!

Wenn Sie immer wiederkehrende Scheideninfekte haben, dann könnte es sein, dass das Scheidenmilieu nicht optimal ist und die Spermien nicht überleben oder sich nicht gut fortbewegen können.

Besonders Frauen, die versuchen schwanger zu werden, haben selbstverständlich häufig ungeschützten Sex, doch die Samenflüssigkeit verändert den pH Wert das Scheidenmilieus und begünstigt dadurch Infektionen. Das Ejakulat ist leicht alkalisch, während das Schedienmilieu physiologisch sauer ist und sein muss, damit die „guten“ Bakterien überleben können.

Es ist deshalb gut einen Tag nach dem Sex, Milchsäurezäpfchen zur Pflege der Scheidenschleimhäute zu verwenden.

Ab und zu kann man, wenn es nötig erscheint, zum Beispiel nach einer Antibiotikatherapie, die Scheidenflora zusätzlich mit Bakterien wiederaufbauen.  Hier gibt es viele verschiedene Präparate auf dem Markt.

Besteht jedoch ständig die Neigung zu bakteriellen oder Pilzinfektionen, oder bestehen immer wiederkehrende Blaseninfektionen, dann stimmt irgendetwas mit dem Immunsystem nicht. In diesem Fall sollten Sie sich ganzheitlich und naturheilkundlich behandeln lassen.

6.  Tun Sie etwas für sich und entspannen Sie sich!

Machen Sie innere Reisen und stellen Sie sich vor wie Sie schwanger sind und das Kind schon da ist. Malen Sie sich die Zukunft aus!

Meditieren Sie!

Machen Sie Yoga!

Halten Sie sich möglichst viel in der Natur und nah an Gewässern auf!

7. Lust steigern

Wenn man schwanger werden will ist es hilfreich Sex zu haben, doch je lustvoller er ist umso besser ist es, weil Blut und alle Säfte besser fließen. Die Hormonausschüttung ist intensiver, als bei einer mechanischen Übung, die erledigt werden muss.

Natürlich ist es hilfreich auf den Eisprung zu achten, vor allem dann, wenn man schnell schwanger werden will. Das ist jedoch eine Zwickmühle!

Sex nach Zeit und Stoppuhr ist der Lustkiller schlechthin, da muss man sich etwas einfallen lassen.

Nehmen Sie es mit Humor, lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf und machen Sie ein Spiel daraus, anstatt eine Übung, die erledigt werden muss.

Ich möchte Ihnen hier keine Tipps geben, lassen Sie sich etwas einfallen was zu Ihnen passt und wie gesagt, nehmen Sie es mit Humor!

Danach sollte die Frau das Becken hochlegen und eine Weile liegen bleiben, also nicht gleich wegrennen!

8. Halten Sie sich warm!

Haben Sie kalte Füße? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie innere Kälte haben. In der chinesischen Medizin nennt sich das Yang Schwäche. Möglicherweise besteht auch Kälte in der Gebärmutter.

Achten Sie auf warme Füße, wärmende und Durchblutungsfördernde Maßnahmen.

Und nehmen Sie warme Mahlzeiten zu sich, Suppen anstatt Rohkost und Haferbrei zum Frühstück anstatt Beeren mit Joghurt.

Rezepte warmes Frühstück

Sehr wahrscheinlich würden Sie auch von einem chinesischen Kräuterdekokt oder von Akupunktur mit Moxatherapie oder „heißen Nadeln“ profitieren.

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