Hormone

Hormonberatung bei hormonellen Problemen

In meiner Praxis biete ich Hormonberatungen an, auf Basis von Bluttests und Hormonspeicheltests.  Insbesondere bei gynäkologischen Beschwerden und Erkrankungen, bei Wechseljahresbeschwerden und bei unerfülltem Kinderwunsch. Die Bluttests machen Sie bei Ihrem Arzt, die Hormonspeicheltests gebe ich in Auftrag. Die Hormonspeicheltests sind  ein zusätzliches diagnostisches Kriterium neben der naturheilkundlichen Diagnose und der TCM Diagnose. Ergänzend können sie zur Verlaufskontrolle der Therapie herangezogen werden.

Was sind Hormone?

Das Wort Hormon kommt aus dem Griechischen und bedeutet Drang. Das ist Kraft und Bewegung! Hormone sind chemische Stoffe, die im Körper Prozesse kraftvoll in Gang setzen. Das kann dazu führen, dass Manches über´s Ziel hinausschießt. Sie sind an allen Vorgängen des Organismus beteiligt.

Nur ein Teil der Hormone, die im menschlichen Körper wirken, ist bekannt und erforscht. Man vermutet, dass es noch viel mehr gibt.

Die Hormone sind fein aufeinander abgestimmt und bedingen einander. Gerät ein Hormon aus dem Gleichgewicht, dann löst das eine Kettenreaktion aus. Das macht es so schwierig den Hormonhaushalt zu regulieren. Hinzu kommt, dass wir von vielen Stoffen umgeben sind, die eine hormonähnliche Wirkung haben.

Emotionen haben ebenfalls eine Wirkung auf den Hormonhaushalt. Und auch Ernährung und Bewegung beeinflußen die Hormone. Wenn man dann noch künstliche Hormone einnimmt, dann wird das Chaos perfekt.

Hormone in der Frauenheilkunde 

Folgende Hormone werden bei gynäkologischen Problemen getestet um Informationen über Dysbalancen zu bekommen:  Östradiol, Östriol, Testosteron, Progesteron, DHEA und Cortisol. Ferner die Schilddrüsenhormone TSH, f(T3) und f(T4)

Hormonspeicheltest oder Bluttest, was ist sinnvoller?

Viele Hormone können sowohl im Blut als auch im Speichel getestet werden. Meist decken sich Blut- und Speicheltest in etwa, doch in vielen Fällen habe ich es erlebt, dass der Hormonspeicheltest genauer ist. Anders ausgedrückt, nach den Bluttests ist häufig alles in Ordnung, der Hormonspeicheltest deckt jedoch Dysbalancen auf. Diese bestätigen das subjektive Empfinden und die Befindlichkeitsstörungen der Frauen. Das sind Erfahrungen aus der Praxis.

Östradiol und Östriol

Östradiol ist für den weiblichen Zyklus sehr wichtig und für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Östriol ist nicht geschlechtsspezifisch, spielt aber eine wichtige Rolle bei der Befeuchtung und Aufrechterhaltung der Schleimhäute

Progesteron

Progesteron spielt im weiblichen Zyklus eine wichtige Rolle, es wandelt die Gebärmutterschleimhaut um und erhält diese aufrecht, damit sich ein Embryo einnisten kann. Ferner spielt es eine wichtige Rolle im Gehirn und sorgt für einen ausgeglichene Seelenhaushalt)

DHEA

DHEA ein Vorhormon aus dem sich andere Hormone bilden können, so z.B. Östradiol, Progesteron und Östriol.  DHEA nimmt im Laufe des Lebens ab, deshalb gilt es auch als antiaging Hormon. Außerdem scheint es eine Bedeutung bei Entzündungsprozessen zu haben. Wenn Entzündungsprozesse im Körper bestehen sollte das DHEA nicht zu niedrig sein.

Testosteron

Sorgt für Festigkeit, Anspannung und Energiebereitstellung im Körper. Wenn Testosteron bei Frauen erhöht ist dann kann das zu Zyklusstörungen  und PCOS führen. Ist es zu niedrig, dann kann es im frühen Stadium einer Schwangerschaft zu Abgängen kommen. Es unterstützt den Herzschlag und auch den Herzschlag des Embryo. Bei Frauen mit Neigung zu Fehlgeburten, sollte dieser Wert überwacht werden.

Cortisol

Cortisol spielt eine wichtig Rolle bei Erschöpfung und Burnout. Bei Stress und hohen Anforderungen steigt dieser Wert und fällt bei  zunehmender Erschöpfung wieder stark ab.

Im Bluttest:

Schilddrüsenhormone (TSH, fT3, fT4)

LH/FSH (Hypophysenhormone, sie Stimulierung der Eierstöcke, Auslösung des Eisprungs)

Die Wirkung von Hormonpräparaten

Künstliche Hormone führen dazu, dass der Körper „faul“ wird und seine eigene Produktion herunter fährt.  Aus diesem Grund sollte man immer versuchen Hormone so gering wie möglich zu dosieren und nicht zu leichtfertig einzunehmen. Sie sind ein Eingriff in den Organismus. Die Folgen sind nicht immer eindeutig erforscht, weil das auch nicht hundertprozentig möglich ist. Jeder Körper reagiert anders. Eine Hormongabe von einem bestimmten Hormon verschiebt das Gleichgewicht und kann viele andere Hormone beeinträchtigen und verändern. Manchmal werden Hormone schnell abgebaut oder in etwas anderes umgebaut und manchmal werden sie abgelagert und später reaktiviert.

Das bedeutet, Hormongaben sind unberechenbar, man weiß nie so genau was der Körper daraus machen wird und welche Nebenwirkungen und Folgen das haben kann. Zum Beispiel wandelt sich Progesteron in Östrogen um. Deshalb können hohe Progesterongaben das Östrogen/Progesterongleichgewicht zugunsten des Östrogens verschieben und genau das Gegenteil bewirken, nämlich eine Östrogendominanz.

Künstliche Hormone blockieren außerdem Rezeptoren, sind aber oft nicht identisch mit den körpereigenen Hormonen. Das bedeutet, sie erfüllen oft nur eine Teilfunktion. Der Körper hat gleichzeitig die Information, dass genug da ist, denn die Rezeptoren sind ja besetzt. Deshalb drosselt er die eigene Produktion. Während auf der einen Seite viele Hormone dazu gegeben werden und manchmal sogar überdosiert sind, kann gleichzeitig ein Mangel genau an diesem Hormon bestehen. Und das bleibt nicht ohne Auswirkungen.

Ein gutes Beispiel hierfür sind Gestagene. Sie imitieren das körpereigene Progesteron, besetzen deren Rezeptoren und obwohl man eigentlich ein progesteronähnliches Hormon bekommt, können Progesteronmangelsymptome auftreten und eine Östrogendominanz. Siehe Hormonspirale!

Deshalb: Hormone sollten nur mit Bedacht eingesetzt werden und nur dann, wenn sie unbedingt nötig sind.

Hormonregulierung

Die Hormonregulierung erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl, genaue Beobachtungsgabe und ein feines Justieren. Ein Hormonspeicheltest kann als Zusatzinformation helfen den Ist-Zustand zu ermitteln. Er kann neben den Bluttests als Ausgangsbasis für eine Hormonregulierung dienen.

Um die Hormone zu regulieren ist es oft wichtig Hormone auszuleiten, zu „entgiften“ und die Leber zu unterstützen. Ferner ist es anschließend erforderlich mittels der Naturheilkunde und der TCM, die Organ- und Drüsenfunktion des Körpers zu unterstützen.

Hormonnetzwerk

In enger Zusammenarbeit mit dem Hormonnetzwerk von Elisabeth Buchner, arbeite ich mit Hormonspeicheltests, als zusätzliches diagnostisches Mittel.

Ein Hormonspeicheltest ist bei vielen Erkrankungen sehr aufschlussreich und gibt wichtige Hinweise für die Behandlung. Oft ist er sinnvoll in Kombination mit Bluttests.

Wann ist eine Hormonberatung sinnvoll?

  Sehr hilfreich ist sie bei gynäkologischen Erkrankungen, in der Frauenheilkunde

  In den Wechseljahren

   Bei Schilddrüsenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Allergien und Haarausfall.

  Bei chronischen komplizierten Beschwerden

  Bei Neigung zu Fehlgeburten, bei unerfülltem Kinderwunsch und bei schlechter Spermienqualität

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