Haarausfall bei Frauen

Haarausfall – bei Frauen ein häufiges Phänomen

Haarausfall kommt bei Frauen sehr häufig vor. Viele Frauen machen diese Erfahrung irgendwann in ihrem Leben. Besonders bei hormonellen Umstellungen und nach Geburten kann es für ein paar Wochen oder Monaten zu Haarausfall kommen. Das ist nicht weiter schlimm und verschwindet wieder von alleine. Die ausgefallenen Haare wachsen wieder nach.

Jede Frau will schöne Haare haben, doch wenn die Haarpracht nachlässt, dann machen sich viele Frauen Sorgen. Doch was kann man wirklich tun? Es ist nicht sinnvoll auf gut Glück irgendwelche Mittelchen auszuprobieren. Bestenfalls belastet das nur den Geldbeutel und schlimmstenfalls richtet das Schaden an.

Wieviel Haarausfall ist normal?

Wenn bis zu 100 Haare am Tag ausfallen, dann ist das normal. Vorausgesetzt sie wachsen nach. Das können Sie bei einem Hautarzt feststellen lassen.

Was sind Ursachen für Haarausfall?

Es gibt eine ganze Reihe von Störungen und Krankheiten, die zu Haarausfall führen können.

  • Eisenmangel

Eisenmangel kann sich durch trockenes, sprödes Haar und Haarausfall am ganzen Kopf zeigen. Die Eisenwerte kann man beim Arzt über einen Bluttest ermitteln lassen. Wichtig hierbei ist es nicht nur den HB Wert messen zu lassen, sondern auch das Ferritin (Speichereisen)

  • Schilddrüsenstörungen

Sowohl Schilddrüsenunterfunktion, als auch Schilddrüsenüberfunktion können zu Haarausfall führen. Auch die Schilddrüsenwerte kann man über einen Bluttest feststellen. Hierbei sollten Sie wenigstens TSH, ft3 und ft4 messen lassen.

  • Hormonell bedingter Haarausfall

Östrogenabfall, wie er beispielsweise nach der Geburt oder in den Wechseljahren auftritt kann zu Haarausfall führen. Erhöhte Androgenwerte wie sie beim PCOS Syndrom vorkommen,  können ebenfalls Haarausfall verursachen. Erhöhte Testosteronwerte können bei Frauen auch unabhängig von einem PCOS auftreten. Empfindlichkeit der Haarfollikel auf das Testosteron kommen bei Frauen im Klimakterium häufiger vor. Das führt zum sogenannten androgenisierten Haarausfall. Dieser Tritt in den Schläfen, als Geheimratsecken und oben am Kopf auf.

In der Regel haben Frauen diffusen Haarausfall über den Kopf verteilt

  • Haarausfall durch Nähstoffmangel

Vitamin und Nähstoffmangel kann zu Haarausfall führen. Folgende Nährstoffe spielen bei Haarausfall eine Rolle: Biotin, Zink, Vit D, Eisen

  • Haarausfall durch Darmstörungen und toxischer Belastung

Darmstörungen können aus zweierlei Gründen zu Haarausfall führen. Zum einen kann es durch Magen-Darm-Probleme zu einer mangelhaften Aufnahme von wichtigen Nährstoffen führen, zum anderen kann es durch das sogenannte Leacky Gut Syndrom zu einer Überschwemmung des Körpers mit ausscheidungspflichtigen Substanzen führen. Das kann Haarausfall begünstigen. Beim Leacky Gut Syndrom besteht aufgrund von Entzündungen eine geschädigte Darmwand. Stoffe, die eigentlich ausgeschieden werden müssen gelangen wieder in den Organismus. Dadurch wird die Leber überlastet, wenn sie es nicht schafft diese Stoffe unschädlich zu machen kann das zu einer Art Vergiftung des Organismus führen und Haarausfall begünstigen.

  • Haarausfall durch Stress, Angst und innerer Anspannung

Emotionale Gründe können Haarausfall verursachen, besonders Stress, Angst und Sorgen.

Haarausfall aus der Sicht der chinesischen Medizin

Haarausfall ist ein allgemeines Symptom, es kann aus TCM Sicht viele verschiedene Gründe geben. Einige Beispiele sind Nieren Schwäche, Blutschwäche, Feuchtigkeit, Blutstagnation, Nieren Yang Mangel, innere Hitze usw.

Man muss bei jeder Frau individuell den Grund ermitteln um entsprechend gezielt behandeln zu können.

Bei Fragen und um einen Behandlungstermin zu vereinbaren dürfen Sie mich gerne kontaktieren.

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