Hohes Cholesterin? Was tun?

Cholesterinwerte überschritten?

Die Grenzwerte vom Gesamtcholesterin werden immer wieder heruntergesetzt. Wer mit einem bestimmten Wert vor einigen Jahren als gesund galt, ist heute therapiebedürftig oder es wird eine Ernährungsumstellung mit wenig tierischen Fetten empfohlen.

Was hat es mit dem Cholesterin auf sich?

Das Cholesterin wird zu 80% in der Leber synthetisiert und nur zu 20% über die Nahrung aufgenommen. Der Körper braucht es dringend um daraus Hormone und Vit D zu bilden.

Es gibt zwei Arten von Cholesterin, das HDL und das LDL. Das HDL ist das „gute“ Cholesterin, dieses transportiert die Fette zurück zur Leber. Das LDL ist das „schlechte“ Cholesterin, es sollte möglichst niedrig sein, weil es zu Verkalkungen der Gefäße führen kann.

Hohes Cholesterin

Übersteigt das Gesamtcholesterin den aktuell festgesetzten Wert von 200 mg/dl bis 220 mg/dl, und liegt das LDL über 160 mg/dl und das für HDL unter 40 mg/dl, dann wird eine Therapie empfohlen.

Zahlen haben eine Magie und sobald ein Wert die Zielmarke übersteigt bricht Panik aus, oder zumindest Sorge.

Hohes Cholesterin –  ist ein Symptom

Die Leber synthetisiert das meiste Cholesterin, es wird also nicht hauptsächlich aus der Nahrung aufgenommen. Doch warum macht das die Leber?

Diese Frage ist wissenschaftlich nicht geklärt.

Beim Cholesterin handelt es sich um einen Stoff, der die Ausgangssubstanz für viele Hormone und andere Strukturen des Körpers ist und für das Vit D. Je älter die Menschen werden umso mehr sinkt der Hormonspiegel und umso träger wird die Leber. Denkbar wäre es, dass sie versucht diesen Mangel auszugleichen, indem sie das Cholesterin hochfährt, um genügend Ausgangsstoff für ihre Werkstatt zu haben.

Erhöhtes Cholesterin – Was tun?

Bevor man auf tierische Produkte, wie Eier und Butter verzichtet oder gar medikamentös einschreitet, lohnt es sich über die Leber nachzudenken.  Besonders dann, wenn bestimmte Risikofaktoren nicht vorliegen.

Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen sind:

Hoher Blutdruck, familiäre Belastung, Übergewicht, Diabetes mellitus, Schlaganfall oder Herzinfarkt in der Vergangenheit, Arteriosklerose, Rauchen.

Wenn Sie also fit und gesund sind, nicht übergewichtig sind, Sport treiben, keine familiäre Vorbelastung haben und ihre Cholesterinwerte den magischen Zielbereich übersteigen, dann machen Sie folgendes:

Überprüfen Sie ihren Hormonstatus und ihren Vitamin D Wert und unterstützen Sie ihren Hormonhaushalt und die Leber mit geeigneten pflanzlichen und sanften naturheilkundlichen Mitteln.

Essen Sie gute pflanzliche Fette, Nüsse und Samen.

Leber unterstützen:

  • Hilfreich für die Leber ist Gelbwurz, Curcuma, entweder über das Essen gestreut, oder als goldene Milch.
  • Alles was grün ist, ist gut für die Leber. Das Chlorophyll enthält viel Magnesium, was der Leber hilft. Grüne Smoothies zum Beispiel. Chlorella, Spirulina und Gerstengras.
  • Leberkuren mit Kräutertees bestehend aus Mariendistel, Löwenzahn, Artischocke, Wegwarte.

Goldene Milch Rezept:

Zutaten:

1 Eßl Curcuma Pulver, 100ml Wasser, etwas geriebenen Ingwer, 1 Prise Zimt und 1 Prise Pfeffer. 1 Tel. Ghee oder Kokosöl dazugeben. Alles zusammen solange kochen bis eine Paste daraus entsteht.

1 Tel. der Paste mit 250ml warmer Milch, Mandelmilch oder Reismilch aufgießen und trinken.

Die Paste kann auch in größeren Mengen gekocht und in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Curcuma ist ein großes Heilmittel in der indischen und chinesischen Medizin. Es wirkt entzündungshemmend, hilft der Leber und unterstützt die Gelenke, weil es das Blut bewegt.

1 Tasse goldene Milch am Tag ist sehr gesundheitsfördernd und besonders ab der zweiten Lebenshälfte sehr empfehlenswert!

Deine Meinung

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.