PMS

TCM, Naturheilkunde und Akupunktur bei PMS

Das prämenstruelle Syndrom, PMS, ist ein Symptomenkomplex an dem vielen Frauen in der zweiten Zyklushälfte leiden.

Es bestehen ca. 1 Woche vor dem Einsetzen der Periode Schmerzen. Teilweise extreme Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Brustspannungen, Darmprobleme und Hautunreinheiten.

Manche Frauen haben sehr milde Symptome, ein bißchen Brustspannung und etwas weinerliche Stimmung, und andere könnten einen Mord begehen.

PMS in der Naturheilkunde

In der westlichen Naturheilkunde wird PMS mit einer Gelbkörperschwäche erklärt. Nach dem Eisprung bleibt der Rest des Follikels zurück. Das ist der sogenannte Gelbkörper, dieser bildet nach dem Eisprung weiterhin Progesteron. Das Progesteron hat die Aufgabe, die Gebärmutterschleimhaut aufrecht zu erhalten und umzuwandeln, damit sich ein Embryo einnisten kann. Ist dieser Gelbkörper nicht gut genug, dann bildet sich zu wenig Progesteron und das führt zu PMS.

Das Progesteron hat im Körper viele Funktionen unter anderem im Gehirn. Ferner wird es nicht nur in den Eierstöcken gebildet, sondern auch im Gehirn selbst. Das erklärt die starken Stimmungsschwankungen, wenn der Körper nicht genügend davon bekommt.

Progesteronmangel wirkt sich zwar in der zweiten Zyklushälfte aus, doch die Ursache liegt, unter anderem, in der Bildung der Eizelle in der ersten Zyklushälfte. Deshalb muss die Behandlung hier ansetzen.

Viele Frauenärzte und auch Heilpraktiker geben Frauen mit PMS gewohnheitsmäßig Agnuscastus, Mönchspfeffer. Mönchspfeffer wirkt manchmal sehr gut, manchmal gar nicht und manchmal verrändert es den Zyklus.

Auch Yamswurzel hilft manchen Frauen und sie nehmen es als natürlichen Progesteronersatz ein. Yamswurzel enthält kein Progesteron, kann aber im Körper zu Progesteron umgewandelt werden. Aber leider tut es das nicht immer. Das hängt von der Umwandlungsfähigkeit des Körpers und der Leber ab.

PMS in der TCM

In der chinesischen Medizin wird PMS mit einer Stagnation des Qi begründet. Mit der Stagnation des Leber Qi lassen sich viele PMS Beschwerden erklären. Beispielsweise Stimmungsschwankungen, Brustspannungen und Kopfschmerzen sind typische Symptome dafür.

Eine Leber Qi Stagnation kann viele Gründe haben. Es kann sich um eine Blutschwäche handeln, die zu Stagnation des Qi führt. Wenn dem Qi die Nahrung und die Befeuchtung durch das Blut fehlt, dann fließt es nicht richtig. Es stagniert und führt zu den oben erwähnten Symptomen.

Weiter Ursachen sind Stress, Zorn und Ärger oder emotionale Probleme. Auch das sind Gründe, die zu eienr Leber Qi Stagnation führen.

Ferner kann das Qi durch falsche Ernährung zusätzlich in seinem Fluss blockiert werden.

Bei unerfülltem Kinderwunsch sollte PMS ganzheitlich behandelt werden, weil eine Gelbkörperschwäche sehr oft eine Ursache für Infertilität ist.