Blasenentzündungen - Behandlung beim Heilpraktiker
Behandlung von Blasenentzündungen in meiner Praxis
Chronische und wiederkehrende Blasenentzündungen sind für viele Frauen eine leidvolle Erfahrung, oft bedingt durch anatomische Gegebenheiten und die sensiblen hormonellen Zyklen. Doch Du musst Dich damit nicht abfinden! In meiner Praxis für Frauennaturheilkunde und TCM liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf der ganzheitlichen Behandlung von chronischen und immer wiederkehrenden Blasenentzündungen.
Um Dir nachhaltig zu helfen und die Ursachen zu beheben, biete ich folgende bewährte Therapieansätze an:
- Akupunktur
- Chinesische Medizin
- Chinesische Phytotherapie
- Homöopathie und Naturheilkunde
- Ernährungsberatung
- Hormonregulierung
- Psychotherapeutische Heilarbeit
Chronische Blasenentzündungen
Wiederkehrende Blasenentzündungen sind nicht nur unangenehm, sondern können den Alltag massiv belasten und regelrecht verzweifeln lassen. Vielleicht kennst Du das Gefühl, wenn Antibiotika nur kurzfristig helfen oder die Beschwerden immer wiederkehren, sobald Du denkst, sie sei überstanden. Doch Du musst das nicht einfach hinnehmen!
Wir wissen, dass es viele unterschiedliche Ursachen gibt, die zu Blasenentzündungen führen können. Und wie bei so vielen Gesundheitsfragen sind auch hier die Gründe sehr einzigartig und individuell. Deine Beschwerden lassen sich nicht einfach „über einen Kamm scheren“ oder pauschal behandeln.
Mehr als nur ein „schwaches Immunsystem“
Grundsätzlich hat eine Blasenentzündung natürlich etwas mit Deinem Immunsystem zu tun – genauer gesagt, mit dessen Fähigkeit, Erreger in der Harnblase effektiv und rechtzeitig zu bekämpfen. Doch das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Dein Immunsystem generell „schwach“ ist oder Du ständig krank bist. Oftmals liegt das Problem vielmehr in einem lokalen Ungleichgewicht oder einem suboptimalen Milieu in Deinen Harnwegen, das Bakterien eine ideale Umgebung zur Vermehrung bietet.
Dieses empfindliche Milieu kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden:
Hormonelle Einflüsse: Hormone spielen eine entscheidende Rolle für die Gesundheit unserer Schleimhäute. Ein hormonelles Ungleichgewicht kann die Schleimhäute der Harnwege anfälliger machen und so die lokale Immunabwehr negativ beeinflussen.
Ernährung: Was Du isst, hat direkten Einfluss auf das Säure-Basen-Gleichgewicht und das Mikrobiom Deines Körpers. Eine ungünstige Ernährung kann das innere Milieu beeinflussen und so das Wachstum bestimmter Bakterien fördern.
Darmgesundheit: Der Darm ist das Zentrum unseres Immunsystems und beherbergt einen Großteil unserer nützlichen Bakterien. Eine gestörte Darmflora oder eine Dysbalance im Verdauungssystem kann sich direkt auf die Anfälligkeit für Infektionen im Urogenitalbereich auswirken.
Warum pauschale Behandlungen oft nicht ausreichen
Um chronische oder wiederkehrende Blasenentzündungen effektiv und nachhaltig zu behandeln, genügt es eben nicht, einfach „irgendetwas“ einzunehmen, um das Immunsystem generell zu stärken. Dein Immunsystem ist möglicherweise gar nicht global schwach, sondern kämpft an einer ganz spezifischen Stelle mit individuellen Herausforderungen.
Als Heilpraktikerin geht es mir vielmehr darum, präzise herauszufinden, was genau bei Dir die Ursache ist. Liegt es an einem hormonellen Ungleichgewicht, einer Dysbiose im Darm, einer spezifischen Nährstofflücke, einer chronischen Stressbelastung oder anderen individuellen Faktoren? Das lässt sich nicht pauschal beantworten oder am Telefon klären.
Dein Weg zur dauerhaften Linderung: Die Erstanamnese
Die detaillierte Ursachenforschung und die Entwicklung eines auf Dich zugeschnittenen Therapieplans erfolgen am besten in einer Erstanamnese. In diesem ausführlichen Gespräch nehmen wir uns die Zeit, Deine individuelle Situation, Deine Krankengeschichte und alle relevanten Aspekte Deines Lebens genau zu analysieren. Denn nur, wenn wir die eigentliche Wurzel Deiner Beschwerden kennen, können wir gemeinsam einen Weg zu langfristigem Wohlbefinden und einem beschwerdefreien Alltag ebnen.
Blasenenttzündung bei Frauen
Frauen leiden deutlich häufiger unter Blasenentzündungen als Männer. Aus diesem Grund nimmt die Behandlung dieser Erkrankung in der Frauenheilkunde auch einen besonders wichtigen Raum ein. Es gibt tatsächlich mehrere Gründe, warum wir Frauen hier physiologisch anfälliger sind.
Die weibliche Anatomie: Der wohl bekannteste Grund liegt in unserer Anatomie. Die weibliche Harnröhre ist im Vergleich zur männlichen deutlich kürzer. Das bedeutet, dass es für Bakterien aus dem Analbereich einen viel kürzeren Weg gibt, um aufzusteigen und sich in der Harnblase einzunisten.
Einfluss des Geschlechtsverkehrs: Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Geschlechtsverkehr. Die Ejakulation kann die natürliche Schleimhautflora der Scheide und des Harnröhrenbereichs vorübergehend stören. Der pH-Wert der Samenflüssigkeit verändert die leicht saure Schutzbarriere der Schleimhäute, wodurch die lokale Immunfunktion kurzfristig beeinträchtigt wird. Dies schafft ein Milieu, das Infektionen begünstigen kann. Es ist daher ratsam, nach dem Geschlechtsverkehr die Blase zu entleeren, um eventuell eingedrungene Keime auszuspülen.
Hormonelle Veränderungen: Die Gesundheit unserer Schleimhäute ist eng mit dem weiblichen Hormonhaushalt verbunden. Besonders während hormoneller Umstellungsphasen, wie beispielsweise in den Wechseljahren, aber auch während des Zyklus, können die Schleimhäute im Urogenitalbereich dünner und trockener werden. Diese Veränderung beeinträchtigt die Schutzfunktion der Schleimhaut und führt dazu, dass das lokale Immunsystem weniger akkurat arbeitet. Eine geschwächte Barriere und Abwehrkraft können das Eindringen und die Vermehrung von Keimen erheblich begünstigen. Daher hängen immer wiederkehrende Blasenentzündungen bei Frauen oft mit hormonellen Dysbalancen zusammen.
Diese Faktoren erklären, warum es so wichtig ist, bei wiederkehrenden Blasenentzündungen bei Frauen einen ganzheitlichen Blick auf den Körper zu werfen und alle diese Aspekte – von der lokalen Abwehr bis zum Hormonhaushalt – in die Behandlung mit einzubeziehen.
Blasenentzündung in der TCM
nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine Blasenentzündung weit mehr als nur eine bakterielle Infektion. Sie ist ein klares Signal Deines Körpers, dass im energetischen System ein Ungleichgewicht vorliegt. Die TCM betrachtet dabei nicht nur die Symptome, sondern sucht nach der tieferliegenden Ursache, warum Dein Körper anfällig für diese Infektionen ist.
In der TCM sehen wir den Körper als ein komplexes Netzwerk von Energiebahnen (Meridianen) und Funktionskreisen (Organen). Wenn hier etwas stockt oder eine Dysbalance entsteht, können sich Beschwerden manifestieren. Bei Blasenentzündungen spielen oft verschiedene „Muster“ eine Rolle:
1. Feuchte Hitze im Unteren Brenner (Xia Jiao Shi Re): Die akute Phase
Dies ist das häufigste TCM-Muster bei akuten Blasenentzündungen. Stell Dir vor, es herrscht zu viel feuchte Wärme im unteren Bereich Deines Körpers, ähnlich einem schwül-heißen Klima, das ideal für Bakterien ist.
Ursachen: Dies kann durch bestimmte Ernährungsgewohnheiten (z.B. zu viel scharfes, fettiges, süßes Essen, Alkohol), aber auch durch äußere feucht-heiße Einflüsse oder ungelöste Emotionen entstehen.
Symptome: Typisch sind brennende Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger und drängender Harndrang, trüber oder dunkler Urin, das Gefühl einer unvollständigen Entleerung und manchmal Fieber oder Schüttelfrost.
2. Leber-Qi-Stagnation (Gan Qi Yu Jie): Wenn Emotionen blockieren
Die Leber ist in der TCM für den freien Fluss des Qi (Lebensenergie) im gesamten Körper zuständig, auch im Unterleib. Wenn das Leber-Qi stagniert, kann sich diese Stagnation in Wärme oder Hitze umwandeln, die sich dann im Unteren Brenner manifestiert.
Ursachen: Chronischer Stress, unterdrückte Wut, Ärger oder Frustration blockieren den Leber-Qi-Fluss.
Symptome: Dies äußert sich oft nicht nur in den Blasenbeschwerden, sondern auch in Reizbarkeit, Brustspannung, Kopfschmerzen und einem Gefühl der inneren Anspannung.
3. Mangelzustände (Leere-Muster): Die Ursache wiederkehrender Infekte
Wenn Blasenentzündungen immer wiederkehren und chronisch werden, liegt dies oft an einer zugrundeliegenden Schwäche, einem „Mangel“ in bestimmten Funktionskreisen, die für die Immunabwehr und die Gesundheit der Harnwege wichtig sind. Hier geht es nicht nur um die akute „Feuchte Hitze“, sondern um die Basis, die den Körper anfällig macht.
Nieren-Yin-Mangel oder Nieren-Yang-Mangel: Die Nieren spielen in der TCM eine zentrale Rolle für die grundlegende Energie, das Immunsystem und die Flüssigkeitsregulation. Ein Mangel in den Nieren kann dazu führen, dass die Abwehrkräfte in den Harnwegen geschwächt sind und immer wieder „Feuchte Hitze“ eindringen kann. Symptome können Erschöpfung, Rückenschmerzen, Kälteempfindlichkeit (Yang-Mangel) oder Hitzewallungen/Nachtschweiß (Yin-Mangel) sein.
Milz-Qi-Mangel: Die Milz ist für die Umwandlung und den Transport von Feuchtigkeit zuständig. Ein schwaches Milz-Qi kann zu übermäßiger Feuchtigkeitsbildung im Körper führen, die sich dann im Unteren Brenner ansammeln und eine ideale Umgebung für Infektionen schaffen kann. Symptome sind oft Verdauungsprobleme, Müdigkeit und ein Gefühl der Schwere.
Ganzheitlicher TCM-Ansatz in meiner Praxis
Als Heilpraktikerin liegt mein Fokus darauf, diese individuellen TCM-Muster bei Dir zu erkennen. Durch eine detaillierte Diagnose (Zungen- und Pulsdiagnose, ausführliches Gespräch) identifiziere ich die genaue Ursache Deiner Blasenentzündungen. Basierend darauf entwickeln wir eine maßgeschneiderte Therapie mit Akupunktur, chinesischen Kräutern, Ernährungsberatung und Lebensstilempfehlungen, um die zugrunde liegende Dysbalance zu korrigieren und Deinem Körper zu helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen – damit Du nicht länger unter wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden musst.
Siehe auch: Psychische und psychosomatische Gründe bei chronischen Blasenentzündungen
Soforthilfe bei Blasenentzündungen: Natürliche Mittel
Eine Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch deinen Alltag stark beeinträchtigen. Neben dem Gang zur Ärztin oder zum Heilpraktiker gibt es einige einfache, aber wirkungsvolle Schritte, die du sofort umsetzen kannst. Hier sind 7 heilkundliche Tipps, die dir helfen können:
Viel trinken, viel spülen: Das Wichtigste ist, die Bakterien regelrecht aus der Harnblase zu spülen. Trinke mindestens 2 bis 3 Liter stilles Wasser oder ungesüßten Kräutertee am Tag. Spezielle Blasentees mit Bärentraubenblättern oder Goldrute sind besonders wirksam.
Wärme tut gut: Lege eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen auf deinen Unterbauch. Die Wärme entspannt die Muskulatur und kann die Schmerzen lindern. Ein warmes Bad (ohne Badezusätze!) hat ebenfalls eine wohltuende Wirkung.
Cranberry-Saft und D-Mannose: Cranberry-Saft ist bekannt, dass er die Anhaftung von Bakterien an der Blasenschleimhaut erschwert. Achte auf reinen, ungesüßten Saft. Eine noch gezieltere Alternative ist D-Mannose, ein natürlicher Zucker, der E. coli-Bakterien bindet und mit dem Urin ausgeschieden wird.
Heilpflanzen gezielt einsetzen: Neben Bärentraubenblättern (nur bei akuten Entzündungen und nicht länger als 7 Tage anwenden!) sind auch Kapuzinerkresse und Meerrettich natürliche Antibiotika. Sie wirken antibakteriell und können in Form von Kapseln eingenommen werden.
Zucker weglassen: Bakterien lieben Zucker. Verzichte während der akuten Phase auf zuckerhaltige Lebensmittel und Säfte. Eine zuckerarme Ernährung unterstützt den Körper dabei, die Entzündung schneller zu bekämpfen.
Immunsystem stärken: Eine starke Immunabwehr ist der beste Schutz vor wiederkehrenden Blasenentzündungen. Achte auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft.
Sorgfältige Hygiene: Nach dem Toilettengang ist es wichtig, immer von vorne nach hinten zu wischen. So verhinderst du, dass Bakterien vom Darm in die Harnröhre gelangen.
Wann zum Arzt?
obwohl wir mit Naturheilkunde und TCM viel bei Blasenentzündungen erreichen können, gibt es Situationen, in denen Du unbedingt und umgehend einen Arzt aufsuchen solltest. Es ist entscheidend, auf die Signale Deines Körpers zu achten und im Zweifelsfall immer ärztlichen Rat einzuholen, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Du solltest sofort einen Arzt konsultieren, wenn:
Du Fieber hast: Fieber in Verbindung mit Blasenentzündungen kann ein Zeichen für eine aufsteigende Infektion sein.
Blut im Urin feststellbar ist: Dies ist ebenfalls ein ernstzunehmendes Warnsignal, das umgehend abgeklärt werden muss.
Die akute Blasenentzündung trotz reichlich Trinken und der Einnahme von milden Naturheilmitteln nicht rasch besser wird (innerhalb von 1-2 Tagen): Eine schnelle Verschlechterung oder das Ausbleiben einer deutlichen Besserung erfordert eine medizinische Abklärung.
Du Schmerzen in der Nierengegend oder starken Flankenschmerz hast: Dies könnte auf eine Nierenbeckenentzündung hindeuten.
Eine unbehandelte oder verschleppte Blasenentzündung kann sich unter Umständen zu einer Nierenbeckenentzündung ausweiten. Dies ist ein ernsthafter Zustand, der sofortige ärztliche Behandlung erfordert. In solchen Fällen wirst Du wahrscheinlich um ein Antibiotikum nicht herumkommen, und es ist dann auch absolut richtig und wichtig, es einzunehmen.
Nach der ärztlichen Behandlung:
Ist die akute Phase überstanden und die Infektion medizinisch behandelt, ist dies der ideale Zeitpunkt, um die tieferliegenden Ursachen Deiner wiederkehrenden Blasenentzündungen mit naturheilkundlichen und TCM-Methoden zu erforschen. So können wir gemeinsam daran arbeiten, Dein System nachhaltig wieder aufzubauen und zukünftigen Infekten gezielt vorzubeugen.
Hallo Konstantina, seit ca. 2 Jahren habe ich immer wieder Blasenentzündungen und habe schon sehr oft Antibiotika nehmen müssen. Mal helfen sie und mal nicht. Auch habe ich schon diverse pflanzliche und homöopathische Mittel ausprobiert und bin inzwischen sehr verzweifelt. Die Blasenentzündungen treten oft nach Geschlechtsverkehr auf, aber auch nicht immer und das trotz Kondom. Ich weiß nicht mehr weiter. Gerne würde ich bei dir einen Termin ausmachen, doch ich wohne sehr weit weg. Vielleicht finde ich einen Heilpraktiker in meiner Nähe der TCM praktiziert. Meinst du, dass die TCM mir helfen könnte und kennst du jemanden in meiner Nähe, ich wohne in der Nähe von Kassel. Kann ich bei dir auch einen Videotermin vereinbaren? Vielen Dank schon mal im voraus! Liebe Grüße, Bea
Liebe Bea,
ich bin überzeugt davon, dass die TCM dir helfen kann. Bei Blasenentzündungen lohnt es sich einen ganzheitlichen Blick darauf zu werfen. Erst neulich habe ich etwas darüber geschrieben. In diesem Artikel von mir findest du eine etwas andere Sichtweise auf Blasenentzündungen: Psychische und spirituelle Ursachen bei Blasenentzündungen.
Zu deiner Frage nach den Videoterminen. Diese sind möglich, wenn wir uns wenigstens 1x life gesehen haben, also zur Nachbetreuung und für Coaching und Beratung. Leider sind Diagnosen über Video nicht möglich.
Doch schau dich einfach in deiner Nähe um. Du wirst mit Sicherheit jemanden finden, der dir helfen kann.
Alles Gute und viele Grüße
Konstantina