Hormonspiegel ausgleichen

Letzte Aktualisierung am 18. September 2025

Hormonspiegel ausgleichen  und regulieren– warum natürliche Wege besser sind

Warum es so wichtig ist, den Hormonspiegel auszugleichen und möglichst natürlich ins Gleichgewicht zu bringen, anstatt ausschließlich Hormone zu substituieren, liegt auf der Hand: Hilfe zur Selbsthilfe ist nachhaltiger, als dem Körper einfach etwas von außen hinzuzufügen. Das gilt in allen Lebensbereichen, aber besonders in der Gesundheit und speziell in der Frauenheilkunde.

Regulation geht vor Substitution. Denn Hormongaben stellen immer einen Eingriff in das sensible Gleichgewicht des Körpers dar und können unvorhersehbare Wirkungen entfalten.


Hormone in der Gynäkologie

Gerade in der Gynäkologie werden Hormone oft sehr leichtfertig verschrieben. Bei hormonellen Störungen scheint es häufig nur einen Weg zu geben: Hormone einzunehmen. „Die sind ja so niedrig dosiert, das schadet nicht“, heißt es dann oft.

In meiner Arbeit mit Frauenheilkunde und TCM begegnen mir viele Patientinnen mit Kinderwunsch – und auch Männer mit eingeschränkter Spermienqualität. Hier zeigt sich ein interessantes Bild:

Bei Männern wird häufig genauer überlegt, bevor Hormone eingesetzt werden. Ein Beispiel: Wird ein niedriger Testosteronwert festgestellt, hört man nicht selten die Begründung, man solle kein Testosteron geben, da sich der Körper daran gewöhnen und die eigene Produktion dann noch stärker absinken würde. Aber gilt das nicht auch für Frauen? Offensichtlich wird hier mit zweierlei Maß gemessen.

Während Männer sich kaum dazu bewegen lassen würden, Hormone leichtfertig einzunehmen, schlucken Frauen seit Jahrzehnten täglich Hormone – oft ohne das Bewusstsein für mögliche Folgen. Lange Zeit war es fast selbstverständlich, dass junge Frauen mit der ersten Periode die Pille verschrieben bekamen. Zum Glück setzt hier inzwischen ein Umdenken ein.


Hormone sind keine harmlosen Bonbons

Schon kleinste Mengen an Hormonen wirken stark im Körper – oft auch noch Wochen nach der Einnahme. Manche Frauen vertragen anfangs hohe Hormonmengen scheinbar problemlos, doch das bedeutet nicht, dass keine Spätfolgen auftreten.

Hormone beeinflussen sich gegenseitig

Wird ein Hormon substituiert, kann das eine unvorhersehbare Kettenreaktion im gesamten Hormonsystem auslösen.

Gewöhnungseffekt

Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an die Zufuhr von außen und drosselt seine eigene Hormonproduktion.

Umwandlung

Überschüssige Hormone können in andere Substanzen umgewandelt werden – mit möglicherweise unerwünschten Wirkungen.

Schwierige Dosierung

Die natürliche Hormonausschüttung ist individuell und fein abgestimmt. Keine künstliche Gabe kann dieses Gleichgewicht exakt nachbilden. Nebenwirkungen sind daher fast unvermeidlich.


Naturidentische Hormone – wirklich „natürlich“?

Beliebt ist aktuell die Substitution mit naturidentischen Hormonen, etwa mit sogenanntem natürlichem Progesteron. Es hat den Vorteil, dass seine Molekülstruktur dem körpereigenen Progesteron entspricht. Doch auch hier zeigt sich: Häufig sind die Präparate viel zu hoch dosiert.

Im Hormonspeicheltest finden sich dann Werte weit über dem gesunden Bereich. Mögliche Folgen:

  • Progesteronresistenz

  • Zyklusstörungen

  • Östrogendominanz

  • andere hormonelle Dysbalancen

Der Körper reagiert auf Überschüsse, indem er entweder eine Resistenz entwickelt, die Hormone umwandelt oder sie einlagert. Dadurch können noch Monate später Beschwerden auftreten, ohne dass man sie mit der ursprünglichen Substitution in Verbindung bringt.


Hormone – ein Buch mit sieben Siegeln

Obwohl die Forschung viel über Hormone weiß, bleibt ihr Zusammenspiel komplex und schwer durchschaubar. Studien liefern nur Ausschnitte. Was im Körper passiert, wenn ein Hormon zugeführt wird, lässt sich nicht sicher vorhersagen – schon gar nicht langfristig. Jeder Mensch ist einzigartig, und auch die Lebensumstände spielen eine große Rolle.


Den Hormonspiegel natürlich ausgleichen

In der ganzheitlichen Frauenheilkunde gilt: Regulation vor Substitution. Kurzfristig kann eine Hormongabe sinnvoll sein, als Dauerlösung ist sie jedoch selten geeignet. Viel wichtiger ist es, den Körper zu unterstützen, damit er seinen Hormonspiegel natürlich ausgleichen kann.


Pflanzliche Unterstützung für den Hormonhaushalt

Bestimmte Pflanzen und Nahrungsmittel können regulierend auf den Hormonhaushalt wirken. Sie enthalten jedoch keine Hormone, sondern Substanzen, die der Körper – abhängig von seiner individuellen Fähigkeit – in hormonähnliche Stoffe umwandeln kann.

Beispiele:

  • Yamswurzel: Sie dient in der Herstellung als Ausgangsstoff für Progesteron. Unverarbeitet kann sie den Progesteronspiegel im Körper beeinflussen – muss es aber nicht.

  • Mönchspfeffer (Agnus Castus): Häufig bei PMS, Zyklusstörungen oder Kinderwunsch eingesetzt. Während manche Frauen eine deutliche Zyklusregulation erleben, berichten andere von keiner Wirkung oder sogar von einer Verschlechterung, etwa durch eine Verkürzung des Zyklus.

Diese Beispiele zeigen: Es reicht nicht, einfach ein Mittel einzunehmen. Jeder Körper reagiert anders. Nur durch eine individuelle Herangehensweise lassen sich der Hormonhaushalt und der Hormonspiegel wirklich und nachhaltig ausgleichen.


Lebensstil und Hormonbalance

Nicht nur Medikamente oder Pflanzen wirken auf den Hormonhaushalt – dein Alltag hat mindestens genauso großen Einfluss.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend, wenn du deinen Hormonspiegel natürlich ausgleichen möchtest. Besonders wichtig sind:

  • gesunde Fette (Avocado, Nüsse, Olivenöl), da Hormone aus Cholesterin aufgebaut werden

  • Eiweiß für die Bildung von Hormonen und Neurotransmittern

  • Ballaststoffe zur Bindung überschüssiger Hormone im Darm

  • Mikronährstoffe wie Magnesium, Zink, Vitamin B6 und Vitamin D, die an der Hormonproduktion beteiligt sind

Ein Ungleichgewicht im Darm kann hormonelle Störungen verstärken, da der Darm eine zentrale Rolle beim Abbau von überschüssigen Hormonen spielt.

Stress

Stress ist einer der größten Störfaktoren für den Hormonhaushalt. Cortisol – das Stresshormon – steht oft in Konkurrenz zu Geschlechtshormonen wie Progesteron oder Östrogen. Dauerstress führt daher leicht zu Zyklusstörungen, PMS oder Kinderwunschproblemen.

Schlaf

Schlafmangel bringt deine Hormonbalance durcheinander. Im Schlaf regulieren sich nicht nur Melatonin und Cortisol, sondern auch Sexualhormone. Achte auf ausreichend Ruhephasen und eine gute Schlafhygiene.

Bewegung

Moderate Bewegung, besonders in der Natur, unterstützt die Hormonregulation. Zu viel Sport dagegen kann den gegenteiligen Effekt haben und zu Zyklusstörungen oder einem Abfall des Progesteronspiegels führen.


TCM und Akupunktur zur Regulation des Hormonspiegels

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielt die Regulation der Energieflüsse (Qi) eine zentrale Rolle. Zyklusstörungen, PMS oder Wechseljahresbeschwerden werden als Ausdruck eines Ungleichgewichts verstanden.

Wirkung von Akupunktur

Akupunktur kann das vegetative Nervensystem beruhigen, Stress reduzieren und die Ausschüttung bestimmter Hormone beeinflussen. Viele Patientinnen berichten von einer spürbaren Harmonisierung ihres Zyklus, besserem Schlaf und einem allgemein stabileren Wohlbefinden.

Kräutertherapie

Chinesische Heilkräuter werden individuell zusammengestellt, um dein Hormonsystem sanft zu regulieren. Ziel ist immer, die Selbstheilungskräfte deines Körpers zu aktivieren und den Hormonspiegel natürlich auszugleichen, anstatt künstlich einzugreifen.


Fazit: Deinen Hormonspiegel nachhaltig ausgleichen

Hormone sind hochwirksam, und ihre Substitution sollte niemals leichtfertig erfolgen. Viel wichtiger ist es, auf eine sanfte Regulation zu setzen: durch Ernährung, Lebensstil, pflanzliche Mittel und ganzheitliche Methoden wie TCM.

Wenn du deinen Hormonspiegel ausgleichen möchtest, dann denke langfristig. Nur wenn du die Ursachen verstehst und Schritt für Schritt ins Gleichgewicht bringst, kannst du deinen Körper nachhaltig unterstützen.


Weiterführende Informationen


 

16 Comments

  1. Marion said:

    Hallo.

    Wenn das alles nicht so richtig funktioniert, was soll man dann machen, wenn Progesteron, bzw. Östradiol zu niedrig sind?
    mit freundlichen Grüßen

    13. Juli 2018
    Reply
    • Konstantina Vrontou said:

      In dem Fall muss man Ursachenforschung betreiben. Wenn das Östradiol und das Progesteron zu niedrig sind, dann stimmt etwas mit dem Eisprung oder der Qualität der Eizellen nicht.

      22. September 2018
      Reply
  2. Anna said:

    Sehr schön geschrieben.. wenn ich polyzystische ovarien habe, zu wenig „weibliches Hormon“ und unregelmäßige überlange Zyklen (die Störung wird in der Hypophyse vermutet), was könnte ich da ausprobieren? Vielen herzlichen Dank

    7. Oktober 2018
    Reply
    • Konstantina Vrontou said:

      Hallo Anna, es gibt gute naturheilkundliche Ansätze um die Hypophyse anzuregen. Leider kann ich hier aus rechtlichen Gründen keine Präparate nennen. Auch darf ich aufgrund meiner Sorgfaltspflicht keine Ferndiagnosen stellen. Das tut mir sehr leid.
      Wenden Sie sich an eine fachkundige TherapeutIn. Dort bekommen Sie eine gründliche Anamnese und spezifische Beratung. Das ist besser als einfach so herumzudoktern und es kostet auch nicht die Welt.
      Herzliche Grüße und alles Gute!
      Konstantina Vrontou
      Konstantina Vrontou

      16. November 2018
      Reply
  3. Julia said:

    Hallo. Was kann man machen wenn man eine Östrogendominanz hat und kaum Progesteron und wegen zu stärken Blutungen und Eisenmangel die Gebärmutter entfernt wurde?
    Des weiteren reagiere ich nachts auf Juckreiz, wahrscheinlich hitze im Bett und zu viel histaminausschüttung.
    Juckreiz ungeklärter Ursache habe ich schon seit 2 Jahren und immer nachts 3/4 uhr morgens.

    25. Oktober 2018
    Reply
    • Konstantina Vrontou said:

      Hallo Julia,
      übermäßig starke Blutungen können ein Hinweis auf eine Östrogendominanz sein. Das Entfernen der Gebärmutter löst zwar das Problem der Blutungen, jedoch nicht das Problem der Östrogendominanz. Man müsste nachforschen woher die Östrogendominanz kommt. Bei Östrogendominanz und starken Blutungen lohnt es sich die Leber anzuschauen und mitzubehandeln, doch das allein wird nicht genügen. Ich empfehle auch Ihnen sich bei einer fachkundigen TherapeutIn in Ihrer Nähe spezifisch beraten zu lassen.
      Herzliche Grüße
      Konstantina Vrontou

      16. November 2018
      Reply
  4. Christiane Kramer said:

    Sehr geehrte Frau Vrontou, trotz ihrer sehr guten Ausführungen bleiben für mich sehr viele Fragen offen. Vielleicht können diese im Ansatz durch sie beantwortet werden. Schon meine erste Menstruation war stark und schmerzhaft,die auch später mich zwangen,das Bett zu hüten. Ich hatte zwei Aborte und eine erfolgreiche Schwangerschaft. Mehrere Ausschabungen ohne Erfolg. Dann fünf Jahre Mirena,da Pille nie vertragen. Mirena,nie wieder,da Nebenwirkungen ohne Ende. Damit sollte meine Endometriose unterdrückt werden. Da war ich 42 Jahre alt und meine damalige Frauenärztin meinte,dass ich beginnende Wechseljahresbeschwerden hätte. Bluttests wurden nicht gemacht. Auf meine eigenen Recherchen hin wurde ich auf die Goldnetzmethode aufmerksam. Erschien mir geeignet bezüglich meiner Haltung gegenüber künstlicher Unterdrückung mit schulmedizinischen Mitteln. Seit dieser Zeit bin ich dahingehend beschwerdefrei. Mein Hauptanliegen wurde allerdings nicht behoben. Ich zählte zu den Frauen mit den meisten Haaren. Selbst nach meiner Schwangerschaft hatte sich alles reguliert. Doch seit 2013 verliere ich täglich zwischen 200-300. Hausärztin meinte ich müsse mich damit in meinem Alter revanchieren, Hautärztin konnte auch nicht helfen,Blutwerte wären alle in Ordnung. Schilddrüsenwerte ebenfalls. In dieser Zeit bekam ich psychische Probleme (Erschöpfung Syndrom),habe am Bauch etwas dazugewonnen, trockene Augen, trockene Haut, Schlafstörungen. All das ließ mich nun doch auf Wechseljahresbeschwerden schließen trotz regelmäßig eintretende Blutungen. 2017 habe ich dann einen Hormonstatus mittels Bluttest machen lassen bei meiner Frauenärztin auf Grund des diffusen Haarverlustes. Testesteronwert unter Soll, ansonsten alle Werte normal. Progesteron wurde nicht aufgeführt obwohl Test in zweiter Zyklushälfte (?). Auch TSH ,T3,T4 in Ordnung. Meine Ernährung betrachte ich als gesund(morgens warme Haferflocken mit Obst und selbstgemachter Joghurt mit pro-+prä, Zwischenmahlzeit frisches Obst und Gemüse, Mittagessen selbst gekocht und Abends Knäckebrot),kaum Fette. Zusätzlich nehme ich Basentabletten,Zink und Magnesium. Dadurch bin ich ausgeglichener und mein Herzrasen wird gemildert. Nun gehe ich auf Grundlage meiner Vorgeschichte von einem Progesteronmangel aus. Nun meine eigentliche Frage. Kann ich mit Yamswurzel Besserung des Haarverlustes erreichen ohne Nebenwirkungen? Siliciumgel (Dr. Hübner)oral, Vitaminergänzung (NEM) usw waren bisher erfolglos und somit überflüssig. Auch in Haarwässerchen möchte ich nicht weiter investieren. Haarpflege erfolgt mit Amla und natürlichen Spülungen, Körperpflege ebenfalls. Da ich nun mit 50 schon die Kopfhaut sehe,habe ich Angst in und nach den Wechseljahren noch mehr zu verlieren. Ich bin dadurch völlig aus der Bahn geworfen. Ich möchte und kann mich nicht mehr damit abfinden, auch wenn die Schulmedizin das gern hätte. Vielen Dank

    17. November 2018
    Reply
    • Konstantina Vrontou said:

      Liebe Frau Kramer,
      es ist für mich sehr schwierig aus dem was Sie schildern Tipps in Bezug auf die Yamswurzel zu geben.
      Wenn ein Progesteronmangel vorliegt, dann kann die Yamswurzel helfen, aber es kann auch sein, dass es überhaupt nichts bringt, weil der Körper das Progesteron aus der Yamswurzel herstellen muss. In vielen Fällen schafft das Körper das nicht.
      Was mir bei Ihrer Schilderung auffällt ist, dass Sie lange Zeit die Mirena getragen haben. Wann haben Sie diese abgesetzt? Die Mirena kann massiven Haarausfall auslösen. Ferner können Wechseljahrähnliche Zustände vorkommen, ohne dass Sie wirklich in den Wechseljahren sind. Obwohl die Mirena Gestagene enthällt, kann es zu massiven Progesteronmangel kommen mit den entsprechenden Symptomen, unter anderem zu extremen Stimmungsschwankungen.
      Dieser Zustand und auch der Haarausfall können sich wieder von alleine regulieren, nachdem die Mirena gezogen wurde, doch das kann bis über 1 Jahr dauern.

      Wenn Sie die Mirena schon lange nicht mehr tragen und trotzdem massive Beschwerden haben, dann empfehle ich Ihnen sich Hilfe bei einer Heilpraktikerin zu holen. Die Yamswurzel alleine wird wahrscheinlich nicht ausreichen.
      Herzliche Grüße

      Konstantina Vrontou

      15. Dezember 2018
      Reply
  5. Johanna said:

    Hallo 🙂
    Ich bin 21 Jahre alt und habe vor einem Monat die Minipille (Levonorgestrel) abgesetzt. Ich habe, auch durch die Pille vermutlich, einen ganz unregelmäßigen Zyklus (Regel bleibt seit 7 Monaten aus), weswegen ich mich entschieden habe hormonfrei zu leben. Wie kann ich meinen Körper denn zusätzlich unterstützen, damit mein Hormonhaushalt wieder in das Gleichgewicht kommt und ich meine Regel wieder jeden Monat ganz normal bekomme?
    Herzliche Grüße und vielen Dank,
    Johanna

    27. November 2018
    Reply
    • Konstantina Vrontou said:

      Liebe Frau Sommerer,
      in der Regel setzt die Monatsblutung nach Absetzen der Pille von alleine ein. Sollte sie nach 6 Monaten noch nicht regelmäßig da sein, dann sollten Sie sich an eine Heilpraktikerin wenden.
      Was Sie vorsorglich tun können ist die Leber zu unterstützen um den Körper zu entgiften. Mariendistelextrakte, homöopathische Mittel, die die Leber unterstützen und Bitterstoffe sind hilfreich.
      Herzliche Grüße
      Konstantina Vrontou

      15. Dezember 2018
      Reply
  6. helga said:

    Meine Mutti leidet wegen Wechseljahre unter Hormonstörungen. Verschrieben wurden die künstlichen Mittel. Es ist ja für mich interessant, kann der Hormonspiegel irgendwie durch die Arzneien pflanzlicher Herkunft reguliert werden? Danke im Voraus!

    22. Februar 2019
    Reply
    • Konstantina Vrontou said:

      Liebe Helga,

      wenn die Hormone aus dem Gleichgewicht geraten, dann haben viele komplexe Vorgänge dazu geführt. Arzneien pflanzlicher Herkunft können eingesetzt werden um den Gesamtorganismus zu regulieren. Wenn Ihre Mutter unter leichten Wechseljahrsbeschwerden leidet und die künstlichen Hormone nicht einnehmen möchte, dann sollte sie mit ihrem Frauenarzt darüber sprechen, ob er auch andere Wege kennt. Manche Frauenärzte wenden auch pflanzliche Mittel an, anstatt künstlicher Hormone, das kann in leichteren Fällen hilfreich sein.
      Wenn das nicht ausreicht und sie von den künstlichen Hormonen runterkommen möchte, dann empfehle ich, (einvernehmlich mit ihrem Frauenarzt natürlich) eine gründliche naturheilkundliche Behandlung bei Jemandem, der sich gut damit auskennt und pflanzliche und sonstige Naturheilmittel nicht schulmedizinisch anwendet, sondern regulativ/naturheilkundlich. Beides ist okay und hat seine Berechtigung.

      Herzliche Grüße

      Konstantina

      25. Februar 2019
      Reply
  7. Neeltje said:

    Interessant, dass bei der Einnahme von Hormonen ein Gewöhnungseffekt eintreten kann. Ich werde in meiner Nähe mal einen Frauenärztin für alle Kassen suchen, um ich beraten zu lassen. Vielleicht kann ich ja auf hormonfreie Mittel umsteigen.

    6. September 2019
    Reply
    • Konstantina Vrontou said:

      Ja, das ist eine gute Idee!

      12. September 2019
      Reply
  8. Sonja Rexin said:

    Hallo ich hätte da Mal eine Frage im Namen meiner Mutter. Mein Vater ist bald 90 und hat immer noch seinen Sexualtrieb. Das alleine ist ja nicht schlimm nur ist er auch Inkontinenz und trägt den ganzen Tag und Nachts Windeln. Besonders Abends spielt er ger noch an sich herum, wenn sie wissen was ich meine? Danach legt er aber sein gutes Stück nicht wieder richtig in die Windel so dass er nebenraus pieselt und damit das Bett, sich selbst und auch zeitweilig die Couch im Wohnzimmer nass macht. Meine Mutter muss dann die ganze Sauerei weg machen, Wäsche und meinen Vater waschen, damit er nicht stinkt und hat mehrmals in der Woche damit zu tun. Die selbst ist auch über 80 und ist auch gesundheitlich eingeschränkt. Hat Parkinson und anderes und schafft es nicht mehr dieses Pensum täglich zu absolvieren. Nun möchte ich anfragen, ob es eine Kräutermischung gibt, die meinem Vater der Sexualtrieb nimmt. Medikamente kann er nicht einfach so nehmen, denn die sind Verschreibungspflichtig und er hat unter Anderen auch Diabetes Typ 2
    Können sie uns helfen dieses Problem zu lösen? Urologe und auch Hausarzt wollen dazu nichts unternehmen.
    Bitte um Antwort. Vielen Dank

    17. März 2021
    Reply
    • Konstantina Vrontou said:

      Hallo Sonja, Mönchspfeffer kann helfen den Sexualtrieb zu reduzieren, aber bitte besprechen Sie das vor Ort mit seinem Arzt bevor Sie ihm irgendetwas geben.
      Alles Gute!
      Konstantina

      6. April 2021
      Reply

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