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…und müsste ich gehen durch tiefste Schlucht ich fürchte doch kein Unheil. Phyllis Krystal - Arbeit In einem tief entspannten Zustand nehmen wir mithilfe von Symbolen und Ritualen Kontakt zu unserer Seele auf. In dieser Kommunikation lösen wir Bindungen die uns im Leben behindern. Dieses können Bindungen zu anderen Menschen sein, Gewohnheiten, überholte Rollenmodelle und Konditionierungen. Damit wir frei sein können, unser wahres Selbst zum Ausdruck zu bringen. Bindungen zu den Eltern Bindungen sind energetische Verbindungen zwischen Menschen und garantieren einen Energieaustausch. Die ersten Bindungen gehen wir mit unseren Eltern ein. Für uns sind sie anfangs das Universum. Unsere Verbindung zu Ihnen garantiert unser überleben. Wir übernehmen von Ihnen Verhaltens- und Rollenmuster. Dadurch lernen wir uns in dieser Welt zu bewegen und zurechtzukommen. Das ist sehr sinnvoll, doch ab der Pubertät müssen wir lernen unsere eigenen Schritte zu gehen, auszuprobieren wie Leben anders geht, bis wir schließlich unser Eigenes gefunden haben. Um neues auszuprobieren müssen wir innerlich frei sein. In den meisten Fällen hat in der Pubertät keine Ablösung von den Eltern stattgefunden und wir verhalten uns entweder konform zu ihnen oder wir gehen in den Widerstand. Beides macht uns unfrei und hindert uns daran zu neuen Ufern aufzubrechen, unsere eigene innere Welt zu entdecken und sie in der äußeren Welt auszudrücken. Bindungen zu anderen Personen Neben unseren Eltern gehen wir auch Bindungen zu anderen Bezugspersonen, unseren Partnern, Kindern, Freunden etc. , ein. über diese Bindungen tauschen wir Energie aus doch gleichzeitig üben wir Kontrolle über Andere und die Anderen üben Kontrolle über uns aus, denn wir brauchen einander. Wir wissen nicht um unsere eigene Kraft! So haben wir oft Umgang mit anderen Menschen, nicht weil wir sie lieben, sondern weil wir sie brauchen. Wofür auch immer. Wir kontrollieren und werden kontrolliert. Diese kontrollierende Bindungen sind wie Stimmen in unserem Kopf. Wir hören manchmal viele gleichzeitig, sie streiten oder belehren uns. Und wo ist unsere Innere Stimme? Unsere Innere Weisheit, die uns den ureigenen Weg weist? Nicht den der Mutter nicht den des Vaters, nicht den der Freunde oder des Partners, nicht den der Gesellschaft in der wir leben, sondern unseren Eigenen. Wer von diesen Stimmen ist unsere Eigene? Um das herauszufinden bedarf es oft der Klärung von Bindungen, Konditionierungen und Rollenmuster, die uns hindern. Die Ablösungen finden entweder in einer kleinen Gruppe oder in Einzelsitzungen statt. Pro Sitzung wird eine Person oder Rolle abgelöst. Dafür bedarf es einer mindestens zweiwöchigen, vorbereitenden übung, die man für sich alleine zu Hause ausführt. |