Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Akupunktur - langjährige Heilpraktikerpraxis in München


Innerhalb des Körpers gibt es einen Strom von Energie,
Liebe und Intelligenz, der den Körper führt,
erhält und mit Energie versieht.
Entdecke diesen Strom und bleibe in seiner Nähe.

- Sri Nisargadatta Maharaj -


Chinesische Medizin

Die chinesische Medizin ist eine jahrtausendalte Erfahrungsmedizin, die eigenständige Methoden zur Erkennung, Vorbeugung und Linderung von Krankheiten und Beschwerden entwickelt hat.

Aus der Sicht der chinesischen Medizin ist der Mensch gesund wenn seine Kräfte im Gleichgewicht sind und ihre Funktion erfüllen. Ist dieses Gleichgewicht durch äussere oder innere Ursachen gestört, so kann das der Körper durch seine Selbstheilungskräfte regulieren. Wenn aber der Einfluß sehr stark ist oder der Mensch zu geschwächt, dann braucht er Unterstützung.

In der heutigen Zeit sind viele Menschen weder richtig krank noch richtig gesund. Sie spüren, dass sie aus dem Gleichgewicht geraten sind, dass der Körper irgendwie nicht richtig funktioniert. Für viele Beschwerden, die den modernen Menschen plagen gibt es allerdings in der herkömmlichen Medizin keine wirkliche Hilfe, sondern bestenfalls symptomunterdrückende Mittel.

Die Ursache vieler Erkrankungen liegt in der schlechten Funktion und Kommunikation der Organsysteme untereinander. Das führt zu Beschwerden lange bevor eine Veränderung an der Substanz des Körpers stattgefunden hat und somit mit technischen Methoden nachweisbar ist. Das ist der Grund warum der Arzt manchmal bei seinen Untersuchungen nichts ernsthaftes findet, der Mensch sich aber trotzdem krank fühlt.

Genau hier setzt die chinesische Medizin an. Mithilfe ihrer Methoden kann man Krankheitsmuster erkennen und behandeln lange bevor sich eine Erkrankung manifestiert hat.

Diese sogenannten Krankheitsmuster sind sehr individuell. So kann bei ein und derselben Erkrankung z.B Kopfschmerzen, bei verschiedenen Menschen ein anderes Krankheitsmuster vorliegen.

Mithilfe der chinesische Medizin werden keine Krankheiten behandelt sondern das persönliche energetische Ungleichgewicht, welches die Erkrankung verursacht. Diese Art der Behandlung ist zum einen individuell und deshalb effektiv zum anderen sind die Resultate langanhaltender weil hier dem Körper geholfen wird besser zu funktionieren was auch zu einer Vorbeugung manifester Krankheiten führt.

Wenn der Körper besser funktioniert ist er widerstandsfähiger gegenüber inneren und äusseren Einflüssen.

Die richtige Ausübung der chinesische Medizin ist eine Kunstfertigkeit. Das exakte Erfassen des Kranheitsmusters eines Menschen macht es möglich gezielt zu behandeln, so dass mit geringen und sehr sanften Mitteln Beschwerden optimal behandelt werden können und der Mensch wieder in sein Gleichgewicht kommen kann.

Sie steigert gleichzeitig das Wohlbefinden und die Lebensqualität.


Handwerkszeug der Chinesischen Heilkunst

Diagnostische Mittel:

Um eine Diagnose zu erstellen bedient man sich der Pulstastung, der Zungendiagnose, der Bauchdiagnose und der Befragung. Daraus werden Schlüsse über das herrschende Ungleichgewicht im Körper gezogen.

Über die Pulstastung können der allgemeine energetische Zustand des Körpers und einzelner Organe beurteilt werden. Ebenso können Aussagen über die Stärke der Substanz und des Blutes, des Wasserhaushalts und des Blutflusses gemacht werden. Man kann Rückschlüsse ziehen ob sich pathogene Faktoren wie Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit im Körper befinden.

Die Zunge ist wie eine Landkarte in einzelne Gebiete unterteilt, diese sind Organen und Körperbereichen zugeordnet. Bei der Zungendiagnose betrachtet man, unter anderem, die Größe und die Festigkeit der Zunge, die Farbe und den Belag oder den fehlenden Belag, Feuchtigkeit oder Trockenheit, Risse, Gedunsenheit, Flecken, Papillen und dessen Farbe, all das wird angeschaut und beurteilt. Die Zungendiagnose erlaubt Aussagen über die vitalen Energien, Blut und Blutfluss, den Wasserhaushalt, den Zustand von Schleimhäuten und allgemein über das Stoffwechselgeschehen im Körper.

Auch der Bauch ist in einzelne Zonen unterteilt, die Organe oder Körperregionen repräsentieren. Über die Bauchdiagnose können zusätzliche Informationen gewonnen werden, die mit Pulstastung, der Zungendiagnose und der Befragung, der sogenannten Anamnese, vernetzt werden.

All diese Informationen werden zu einem Gesamtbild zusammengefügt und daraus ergibt sich die Diagnose.


Diagnose nach TCM

Die Diagnose ist die Basis der Behandlung mit der Chinesischen Medizin, sie entscheidet über die Akupunkturpunkte, die in einer Akupunktursitzung gewählt werden, ob Moxibution angewendet wird oder nicht, über die Zusammensetzung der chinesischen Kräuterrezeptur und darüber welche weiteren Therapien angewendet werden und ob eine Ernährungsumstellung nötig ist.

Eine Diagnose spiegelt den allgemeinen energetischen Zustand des Körpers wieder. Sie trifft eine Aussage über die Qualität der Körperenergien. Sie ersetzt keine schulmedizinischen Diagnosen wie Ultraschall, Röntgen, Blutbild, Laparoskopie etc..

Wenn man z.B in der chinesischen Medizin von Nierenschwäche spricht so kann es sein, dass die Nieren bei einer schulmedizinischen Untersuchung völlig in Ordnung sind und trotzdem können die Nieren selbst oder die Funktionen die ihnen zugeordnet werden beeiträchtigt sein, ohne dass sich das nachweisbar manifestiert hat. Aus diesem Grund ist die chinesische Medizin auch profilaktisch sehr gut anwendbar.

Wenn man in der chinesischen Heilkunst von Blutmangel spricht, so kann es z.B. sein, dass das Bluteisen im Normbereich liegt und trotzdem das Blut mangelhaft ist z.B. in Bezug auf Flüssigkeiten oder der Qualität des Blutes und das kann sich durch konkrete körperliche Beschwerden zeigen.

Schulmedizinische Diagnosen sind etwas vollkommen anderes als die Diagnose in der chinesischen Medizin. Das eine ersetzt nicht das andere und für eine ganzheitliche Behandlung ist es wichtig auch die modernen schulmedizinischen Untersuchungen miteinzubeziehen.


Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz!

Beschwerden und Symptome können eine unterschiedliche energetische Ursache zugrunde haben.

Eine Stagnation des Qi im Körper kann bei dem einen Patienten Kopfschmerzen verursachen und bei einem anderen Verdauungsbeschwerden. Bei dem einen können Kopfschmerzen durch eine Stagnation des Leber-Qi verursacht sein bei jemand anderes durch einen Mangel an Qi und Blut, so dass der Kopfbereich nicht ausreichend versorgt wird.

Die Stärke der chinesischen Heilkunst ist es das zugrundeliegende Ungleichgewicht zu erfassen und zu behandeln. Das ermöglicht es tiefer zu gehen und mehr als nur die Symptome einer Erkrankung zu therapieren.


Behandlung nach TCM

Akupunktur

Bei der Akupunktur werden sehr feine Nadeln fast schmerzlos in ausgewählte Akupunkturpunkte gesetzt. Dadurch wird die Energie im Körper bewegt oder gestärkt oder Pathogene Faktoren wie z.B. Hitze ausgeleitet.

Die Akupunktur beeinflußt in erster Linie das Qi und die Funktion des Körpers

Die Funktion des Körpers ist bei allen Beschwerden und Erkrankungen gestört auch dann wenn eine Erkrankung noch nicht die Substanz verändert hat und somit mit gängigen schulmedizinischen verfahren nachweisbar ist.

Aus diesem Grund ist Akupunktur universell also bei fast allen Symptomen, Beschwerden und Erkrankungen mindestens zusätzlich einsetzbar und kann hilfreich sein

Moxibution

Moxatherapie ist das Erwärmen von Akupunkturpunkten oder Körperarealen. Hierzu wird getrocknetes Beifußkraut in verschiedener Form entweder als Zigarre gerollt, als kleine Kegel oder als Moxawolle in einem Metallgefäß oder in einer Holzbox verwendet. Moxa erwärmt, vertreibt Kälte, stärkt das Yang und bewegt das Blut.

Schröpfen

Geschröpft wird mit speziellen Gläsern in denen ein Vakuum erzeugt wird, dadurch saugen sich die Gläser auf der Haut fest. Die Schröpfgläser können eine zeitlang auf dem Körper belassen werden oder Körperareale können damit massiert werden. Durch das Schröpfen kann man pathogene Faktoren wie Kälte oder Feuchtigkeit aus dem Körper vertreiben, den Stoffwechsel aktivieren, Muskelverspannungen lockern oder das Immusystem stärken.

Chinesische Phytotherapie

Die chinesische Kräutertherapie ist schon sehr alt. Sie wurde früher als alleiniges Heilsystem verwendet und nahm einen höheren Stellenwert ein als die Akupunktur. Heute werden Dekokte oft in Kombination mit der Akupunktur verabreicht.

Das ist deshalb sinnvoll weil die Akupunktur auf das Energiesystem und die Funktion des Körpers einwirkt, die chinesischen Dekokte haben aber einen schnelleren positiven Einfluss auf die Körpersubstanzen wie Blut, Yin, Essenz und Flüssigkeiten. Das kann oft die Genesung unterstützten und beschleunigen.

In manchen Fällen ist es sogar unerlässlich chinesische Phytotherapie einzusetzen wie z.B in der Gynäkologie weil in der Frauenheilkunde Blut und Substanzen eine wichtige Rolle spielen.



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