Sobald Du Dir vertraust
weißt Du zu leben
- Wolfgang Goethe -
Psychosomatische Erkrankungen
Psyche kommt aus dem Griechischen und bedeutet Seele, Hauch, Atem und Soma bedeutet Körper.
Psychosmatische Erkrankungen wären demnach durch die Psyche und die Emotionen bedingte körperliche Erkrankungen und Beschwerden.
Bis vor Kurzem galten psychosomatische Erkrankungen als nicht ganz ernstzunehmen, da sie ja nur durch die Psyche bedingt sind. Doch die Kraft der Seele wird unterschätzt.
Genaugenommen sind es die hartnäckigsten Erkrankungen und sie sind in unserer Gesellschaft sehr verbreitet.
Wenn die Seele ein Ventil braucht, um sich zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen, dann wird sie sich das nicht so ohne weiteres wegnehmen lassen.
Die Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen erfordern viel Geduld, Fingerspitzengefühl und die Bereitschaft des Patienten, ganz ehrlich mit sich zu sein und sehr mutig, denn oft wird es nötig sein, bis zu den Fundamenten zu gehen, um dort Veränderungen zu bewirken.
Es ist auch zu überprüfen, welche Konsequenz das Ausbleiben des Symptoms oder der Erkrankung hätte. Wie wird sich das Leben verändern, wenn diese Krankheit nicht mehr besteht?
Einiges wird mit Sicherheit besser, doch einiges wird auch schlechter. Hier muss man für sich selbst entscheiden, wie weit man gehen möchte und kann. Das herauszufinden ist Teil des Prozesses.
Um weiter zu gehen, wird man die eigenen Stärken entdecken müssen, an sein Potential gehen, es hervorholen, alte seelische Wunden heilen und Frieden schließen. Erst dann kann sich der Weg öffnen, um die körperlichen Symptome zu kurieren.
Wie kann die chinesische Medizin helfen?
Gedanken, Glaubensmuster, negative Überzeugungen und unverarbeitete schwierige Erfahrungen bewirken negative emotionale Zustände. Diese wirken auf den Körper, indem sie zuerst seine Funktion beeinträchtigen.
Das führt oft zu Symptomen und körpelichen Beschwerden, ohne dass im Labor oder durch klinische Untersuchungen etwas festzustellen ist.
Wenn die Funktion des Körpers über längere Zeit gestört wird, entwickeln sich Schäden an der Substanz des Körpers. Das lässt sich durch Untersuchungen feststellen und die Symptome können oft medikamentös bekämpft werden, doch eine Behandlung der Krankheitsursache ist das nicht.
Mithilfe der chinesischen Medizin kann man versuchen, die Funktion des Körpers wieder in Ordnung zu bringen und die Beschwerden zu lindern, doch auch das wird in den meisten Fällen bestenfalls nur die Symptome lindern, aber nichts grundlegendes verändern. Es kann sogar passieren, dass wenn man die Funktion verbessert, die Seele Sturm läuft und die Beschwerden erstmal schlimmer werden, weil diese lediglich ein Ventil sind, wodurch sich die Seele zeigen möchte.
Bei psychosomatischen Erkrankungen ist es deshalb wichtig, auch auf der seelischen Ebene zu arbeiten. Denn erst wenn die Ursache geklärt ist, lässt sich der Körper behandeln.
Dennoch ist es wichtig, parallel auch den Körper zu unterstützen. Manchmal sogar mit chemischen Mitteln, wenn es nicht anders geht.
In meiner Praxis arbeite ich deshalb mit psychotherapeutischen Methoden und parallel oder im Wechsel mit Akupunktur. Nach ein bis drei psychotherapeutischen Sitzungen braucht es Zeit, damit sich die neue Erfahrung setzen und integrieren kann. In dieser Phase appliziere ich Akupunktur, um auch den Körper zu unterstützen. Dann kann es wieder auf der psychischen Ebene weiter gehen. So tasten wir uns Stück für Stück und Schritt für Schritt voran.
Häufige psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden
Asthma und Bronchialerkrankungen
Allergische Reaktionen
schwaches Immunsystem
Migräne und Kopfschmerzen
Körperschmerzen
rheumaartige Erkrankungen und Beschwerden
gynäkologische Erkrankungen
Herzschmerzen, Herzpochen
Schwindel
Ohrgeräusche
Schlafstörungen
Hautprobleme
Verdauungsprobleme, Reizdarm
Bauchschmerzen
Magenbeschwerden
Blutdruckprobleme, zu hoch, zu niedrig
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